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Insolvenzen im Handwerk der Region Trier sinken um ein Viertel
Insolvenzen im Handwerk der Region Trier sinken um ein Viertel
Kraftfahrzeug- und Baugewerbe am stärksten betroffen
Trier, 26.03.2007
mit freundlicher Unterstützung von
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Die Insolvenzen im Handwerk der Region Trier sind stark rückläufig.
Nach Untersuchungen der Handwerkskammer Trier in Zusammenarbeit mit Creditreform Trier sind in 2006 das KFZ-Gewerbe und die Baubranchen die am stärksten von Insolvenzen gebeutelten Bereiche.
Bei insgesamt 36 Unternehmensinsolvenzen im Handwerk in 2006 fallen allein auf diese beiden Branchen 9 Firmenpleiten mit rund 250 betroffenen Arbeitsplätzen und einem Umsatzvolumen von knapp 70 Mio. EUR.
Besonders ins Gewicht fallen im KFZ-Gewerbe die Insolvenzen der Unternehmens-Gruppe Tix, Bitburg. Hier konnte jedoch zumindest für das Toyota- und Lexus-Autohaus in Bitburg ein neuer Investor gefunden werden, so dass größtenteils auch die Arbeitsplätze erhalten werden konnten.
Im Bauhandwerk besonders ins Gewicht fielen die Pleiten (insgesamt 5 Unternehmen mit 74 Mitarbeitern u. einem Umsatzvolumen von knapp 13 Mio. EUR) der Vulkanbau GmbH in Wiesbaum (20 MA, 6,5 Mio. EUR), HVS GmbH in Trier (40 MA, 3,5 Mio. EUR), sowie der Gewo-Bau GmbH, Trier (4 MA, 2,2 Mio. EUR).
Aber auch das Bäckerhandwerk ist, insbesondere bedingt durch die Insolvenz des Bäckerei-Filialisten Neises in Biersdorf, mit 3 Insolvenzen, 137 betroffenen Arbeitsplätzen und einem Umsatzvolumen von über 5,3 Mio. EUR nicht unerheblich von Insolvenzen tangiert. Auch hier ist es jedoch dem Insolvenzverwalter der Großbäckerei Neises gelungen das Unternehmen am Markt und damit auch die Arbeitsplätze zu erhalten.
Weitere Insolvenzen im Handwerk mit Auswirkung auf betroffene Arbeitsplätze (insges. 99 Arbeitsplätze) und Umsatz (insges. über 7 Mio. EUR) in 2006: Dachdecker (3), Fleischer (2), Grafik- u. Werbung (1), Karosserie- u. Fahrzeugbauer (3), Sanitär/Heizung/Klimatechnik (3), Schreiner (2).
Geringfügig von Insolvenzen betroffen waren das Elektro-, Fliesenleger-, Friseur-, und das Metallhandwerk, sowie Glas- u. Gebäudereiniger, Maler- u. Lackierer, und Zweiradmechaniker.
Traditionell im Handwerk am stärksten vertreten sind die kleinen Handwerksunternehmen in der Rechtsform eines Einzelunternehmers.
Von den insgesamt 36 in 2006 in die Insolvenz gegangen Handwerksunternehmen waren 24 Einzelunternehmer betroffen sowie 11 GmbH und 1 GmbH & Co. KG.
Hwk/ Ansprechpartner:
Dr. M. Schwalbach
Tel. 0651/207-352
mschwalbach@hwk-trier.de
Ihr Ansprechpartner bei Creditreform:
Guido Joswig
Leiter Forderungsmanagement Creditreform Trier
Tel. 0651-147 15-51
info@trier.creditreform.de
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