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Vorläufige Insolvenzvergleichsanalyse 2011 / 2010 für die Region Trier (ehem. Regierungsbezirk Trier)
Vorläufige Insolvenzvergleichsanalyse 2011 / 2010 für die Region Trier (ehem. Regierungsbezirk Trier)
Bundesweit und in der Region weniger Insolvenzen
Deutlich weniger Privatinsolvenzen in der Region Trier in 2011
Trier, 01.12.2011
Wie in den vergangenen Jahren hat Creditreform Trier im Rahmen der bundesweiten Insolvenzuntersuchung 2011 die Insolvenzentwicklung in der Region Trier (ehem. Regierungsbezirk Trier) untersucht und mit den Vorjahreszahlen verglichen. Berücksichtigt wurden dabei die eröffneten Insolvenzverfahren sowie die Ablehnungen mangels Masse.
Die Zahlen für die Region Trier für das Jahr 2011 sind auf Basis der bisherigen Istwerte und der Erfahrungswerte vorläufig hochgerechnet. Die Detailanalyse des Insolvenzgeschehens in der Region Trier erfolgt im Januar 2012.
In 2011 verringerte sich die Anzahl der Unternehmenspleiten gegenüber dem Vorjahr um 5,8 % auf 30.200 Fälle (2009: 32.060). Die günstige Konjunkturlage in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten hat sich positiv auf das Insolvenzgeschehen ausgewirkt.
Auch in der Region Trier ist in 2011 ein Rückgang der Firmenpleiten gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Dabei zeigt die von Creditreform Trier geschätzte Entwicklung für 2011 einen Rückgang der Firmeninsolvenzen um 5,4 % gegenüber 2010. Damit liegt die Region parallel zum Bundestrend mit einem bundesweiten Rückgang von 5,8 %.
Bedeutende Insolvenzen der Region waren in 2011 die der PSA GmbH in Bitburg (Maschinenbau) mit rund 90 Mitarbeitern und einem Umsatzvolumen von über 11 Mio. € sowie der Mohr Ingenieurholzbau GmbH in Trier (rund 65 Mitarbeiter und ca. 10,8 Mio. € Umsatz). Mit der PSA Technology GmbH ist jedoch der Standort des Bitburger Maschinenbauers erhalten worden. Bei der ebenfalls in diesem Jahr in die Insolvenz geratenen Elektroservice Bauschert GmbH & Co. KG in Ayl (rund 70 Mitarbeiter und 3,1 Mio. € Umsatz) ist ein Investor gefunden worden, so dass Standorterhaltung und auch ein Großteil der Arbeitsplätze wohl sichergestellt sind.
Die Anzahl der Insolvenzverfahren ehemals Selbständiger in der Region ist gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Im ehemaligen Regierungsbezirk Trier ist in 2011 mit rund 62 Verfahren zu rechnen. Gegenüber dem Vorjahr (51 Verfahren) bedeutet dies einen Anstieg von rund 21 %.
Deutlich zurückgegangen ist in der Region Trier auch die Anzahl der Privatinsolvenzen. Gegenüber dem Vorjahr sind die privaten Pleiten in der Region um etwa 13,0 % gesunken. Deutschlandweit ist ein Rückgang gegenüber 2010 von 6,1 % zu vermelden. Regional rechnet Creditreform 2011 mit etwa 481 eröffneten Verfahren (2010: 553).
Mit den meisten Verbraucherinsolvenzverfahren wird wohl wieder im Bereich der Stadt Trier zu rechnen sein. Hier erwartet Creditreform in 2011 in der Hochrechnung 166 eröffnete Verfahren (175 in 2010). Im Gegensatz zu den übrigen Kreisen der Region ist lediglich im Kreis Trier-Saarburg mit einem prozentualen Anstieg gegenüber dem Vorjahr zu rechnen.
Bundesweit verringerte sich die Zahl der Verbraucherinsolvenzen nicht ganz so deutlich. Mit 103.200 neuen Fällen wurde zwar der Vorjahreswert (109.960 Fälle) um 6,1 Prozent unterschritten, dennoch liegt man immer noch über der magischen Marke von 100.000. Mit der Änderung des Insolvenzrechts vor rund elf Jahren haben auch Privatpersonen die Möglichkeit erhalten, sich über die sogenannte Restschuldbefreiung zu entschulden.
Im Bereich der Privatinsolvenzen sind nur die veröffentlichen Verfahren berücksichtigt, nicht jedoch etwaige gerichtliche bestätigte Schuldenbereinigungsverfahren, die nicht einer Veröffentlichung unterliegen.
Die Detailanalyse des Insolvenzgeschehens in der Region Trier erfolgt Anfang 2012 und wird gesondert veröffentlicht.
Weitere Informationen:
Guido Joswig
Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Creditreform Trier
Eberhard KG
Tel.: 0651-147 15 – 51
Mobil: +49 173 510 3108
e-mail:service@trier.creditreform.de
Internet: www.creditreform-trier.de
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Herr Guido Joswig Tel.: 06 51 / 1 47 15-51
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